• Sebastian Almer

Was Stakeholdermanagement mit einer Value Proposition und aktivem Portfoliomanagement zu tun hat

Aktualisiert: 23. Aug 2019

Liebe Leser,


um ein bisschen einblick darüber zu geben, mit was ich mich in meinem Berufsalltag befasse, habe ich mich entschlossen das ein oder andere Thema, das ich spannende finde hier zu verarbeiten. Mein erster Blog-Eintrag beschäftigt sich mit ein paar Tools der Managementstrategie und wie wir uns hieran entlang arbeiten um von einer Stakeholderanalyse zu einer adressatengerechten Value Proposition zu kommen. Und nachdem ich nicht alles in einem Blog verarbeiten kann, beginne ich mit der Übersicht über die Vorgehensweise. Die einzelnen Tools und Methoden erkläre ich dann in später folgenden Blogeinträgen. Wer von Euch mit allen Fachbegriffen was anfangen kann: Super! Wer nicht: Kein Problem, schau einfach ab und zu hier vorbei, ich stelle in den kommenden Tagen immer mal wieder ein weitere vor.


Heute will ich mich wie gesagt mit dem übergeordneten Vorgehen befassen, und wie sich einige Tools aus der Managementstrategie miteinander verzahnen und integrieren lassen. Konkret geht es um:

  • Stakeholdermanagement mittels Stakeholder-Map

  • Value Proposition Canvas

  • Persona-Methode

  • Kano-Modell

  • GAP-Portfoliomanagement

Dahinter steht die Frage: Wie kann ich meine Leistungen Kunden-/Stakeholdergerecht adressieren und kommunizieren?

Siehe dazu auch folgende (selbsterklärende :) Skizze:





Ablauf:

  1. Erstellen einer Liste mit allen Stakeholdern. Hier unterscheiden wir - Dedizierte Personen. - Personengruppen, z.B. Abteilungen die wir mittels Persona-Methode abstrahieren

  2. Auf Basis dieser Liste erstellen wir eine Stakeholder-Map zur Bewertung von Einfluss und Einstellung der Personen/Personas um entsprechende adressatengerechte Maßnahmen zu identifizieren.

  3. Wir erstellen pro Person(a) die rechte Seite der Value Proposition Canvas und sammeln Jobs, Pains und Gains. Ohne Fokussierung, ohne Filterung.

  4. Das Ganze reichern wir in Schritt 4 noch um eine Umfrage an, in der wir die Personen/Personas direkt nach Job, Pains, Gains befragen um unseren Annahmen zu validieren und zu ergänzen.

  5. Zur Priorisierung und Filterung der Pains und Gains bewerten wir diese nach KANO Modell (siehe unten) nach Basis und Begeisterungsmerkmalen und gewichten diese.

  6. Das bestehende Leistungsportfolio des Produkts / der Abteilung / des Unternehmens wird auf die priorisierten Bedürfnisse der Stakeholder abgeglichen. Wir ermitteln die Services oder Produkteigenschaften, die am stärksten auf die Adressierung der Stakeholder einzahlen. Daraus lässt sich eine GAP-Analyse ableiten, mit der fehlende und unzulänglich ausgerichtete Portfolioelemente identifiziert werden

  7. Adressatengerechte Kommunikation an die Stakeholder

Schön zu sehen, wie die unterschiedlichen Management-Tools wunderbar ineinander greifen und aufeinander aufbauen, oder?




So, und die Erklärung der einzelnen Methoden folgt dann in den kommenden Tagen.

Stay tuned :-)

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